
08.01.2026
Branchenforschungsorganisationen zufolge wird der neue Energie-Pkw-Markt in China im Jahr 2026 einen stetigen Wachstumstrend beibehalten. Der Jahresabsatz wird voraussichtlich 36 Millionen Fahrzeuge überschreiten, was direkt zu einem weiteren Wachstum der Nachfrage nach Heißpräge-Karosserieformen führen wird. Es wird erwartet, dass die Marktgröße für Thermoformwerkzeuge bis Ende des Jahres 19,2 Milliarden RMB übersteigt, was einem Anstieg von mehr als 11 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Aufgrund zweier Schlüsselfaktoren – leichtere Karosseriestrukturen und strengere Crash-Sicherheitsanforderungen – ist die Menge an warmumgeformtem Stahl, die pro Fahrzeug verwendet wird, von 45 kg in der Anfangsphase der Industrie auf 75–120 kg in den heutigen Elektrofahrzeugmodellen gestiegen. Infolgedessen steigt die Nachfrage nach Werkzeugen zur Herstellung wichtiger Komponenten wie Türringe, A- und B-Säulen sowie Fahrgestellverstärkungen weiterhin stark an.
Derzeit gibt es zwei wesentliche Entwicklungstrends in der Branche.
Erstens findet das Konzept der Universalmatrizen immer größere Verbreitung. Entwürfe, die die Verwendung eines Werkzeugsatzes zur Herstellung von Teilen für zwei oder drei Automodelle ermöglichen, werden von Automobilherstellern aktiv umgesetzt, was dazu beiträgt, die Kosten für die Entwicklung und Herstellung von Werkzeugen zu senken.
Zweitens steigt die Nachfrage nach Werkzeugen zur Herstellung komplexer Designs wie B-Säulen mit Weichzonen und variablen Wandstärken sowie ultralangen, massiv geformten A-Säulen stark an. Dies treibt die Industrie dazu, Technologien für präzise Temperaturkontrolle, lokale Wärmebehandlung und andere hochpräzise Herstellungsprozesse zu verbessern.
Führende chinesische Formenhersteller beschleunigen den Kapazitätsausbau und erhöhen die Investitionen in die Technologieentwicklung. Spezialisierte Unternehmen wie Xunlong Zhizao LLC erhalten weiterhin neue Aufträge von Joint Ventures und inländischen Automobilherstellern, und chinesische Heißprägewerkzeuge ersetzen nach und nach importierte Werkzeuge auf dem Inlandsmarkt.